Ehemaliges
Reichsgericht
in Leipzig
Paul-Gerhard Kirche
in Leipzig
St.Joseph Kirche
in Chemnitz
Marienkirche
in Kamenz

St.Joseph Kirche in Chemnitz

Diese Kirche wurde in den Jahren 1907 bis 1909 als neoroman-
ische Basilika mit Westvorhalle erbaut.

Die Fenster sind figürlich gegliedert. Es wurde Echt-Antikglas verwendet.

Mit Ausnahme einiger Fenster stammen alle Glasmalereien aus der Entstehungszeit der Kirche.
Alle Scheiben wurden konturt, überzogen und gewischt.
Vor der Restaurierung lösten sich die Farbschichten schon bei der geringsten Berührung, da sie bei zu geringer Temperatur eingebrannt wurden.

Unsere Aufgabe bestand bei diesem Projekt in Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten an den Altarfenstern, den Rosetten und den Querschifffenstern.

Die Felder waren instabil und im Randbereich waren mehrere Scheiben zerstört.
Das Bleinetz wurde erhalten und gebrochene Bunde nachgelötet.

Die Felder wurden außen trocken gereinigt, die Innenseiten wurden aufgrund der lockeren Malschichten nicht bearbeitet.
Fehlende oder bereits mit falschen Gläsern bearbeitete Scheiben wurden in originalgetreuer Technik ergänzt.


Die Felder wurden mit einem Kupfer-U-Profil allseitig eingefaßt, jedoch nicht am Profil angelötet.

Um die Originalverglasung vor äußeren Einflüssen zu schützen, wurde eine isothermale Schutzverglasung eingebaut. Die originalen Felder wurden im Abstand von 80 mm Innen vor die Schutzverglasung gehängt.

Um unerwünschte Lichtschlitze zu vermeiden, wurden die Ränder mit Walzbleistreifen abgedeckt und am Gewände angedrückt.

Um die notwendige Luftzirkulation zu gewährleisten, wurden am Wasserkasten und am obersten Feld Luftschlitze von ca. 30 mm belassen.


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